Für eine attraktive Region

ArcelorMittal Eisenhüttenstadt hat den Anspruch, ein attraktiver Arbeitgeber in einer attraktiven Region zu sein. Als größter industrieller Arbeitgeber in einer strukturschwachen Region richtet sich das soziale Engagement unseres Unternehmens insbesondere auf die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes.

Der Beschäftigungssicherung und der aktiven Wirtschaftsförderung kommen eine zentrale Rolle in unserem Wirken für eine attraktive Region zu. Wir sehen uns dabei als Impulsgeber für eine wettbewerbsfähige regionale Wirtschaftsentwicklung und als Pate für Netzwerkstrukturen in dynamischen Clustern.

Papierfabrik Progroup AG
Eine wichtige Ansiedlung gelang mit der Papierfabrik der Progroup AG im Jahr 2011. Ohne die umfassende Unterstützung von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt, das u. a. ein Industriegebiet zur Verfügung stellte, wäre diese wichtige Ansiedlung für die Stadt nicht zustande gekommen. Mit über 200 Arbeitsplätzen ist die Papierfabrik ein weiteres industrielle Standbein in Eisenhüttenstadt.

Runder Tisch "Jugend und Wirtschaft"
ArcelorMittal Eisenhüttenstadt war 2003 Gründungsmitglied am Runden Tisch "Jugend und Wirtschaft" in Brandenburg, der von der Bundesinitiative "Unternehmen: Partner der Jugend" (UPJ) koordiniert wird. Der Runde Tisch ist ein Praxisnetzwerk und Plattform engagierter Brandenburger Unternehmen, die mit exemplarischen Projekten in ihrem jeweiligen Umfeld Impulse für neue soziale Kooperationen von Unternehmen und Gemeinnützigen geben und damit Unternehmen und junge Menschen aktivieren, gemeinsam etwas für sich und ihre Region zu tun. Schirmherr des Runden Tisches ist Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg.
Link: UPJ Brandenburg

Soziales Lernen in der betrieblichen Ausbildung
Die Idee für das Projekt „Soziales Lernen in der betrieblichen Ausbildung“ entstand in der Initiative „Unternehmen - Partner der Jugend“ (UPJ). Im Juni 2008 startete im Berufsbildungszentrum von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt ein Pilotprojekt mit 15 Auszubildenden. Seitdem absolvieren jährlich die Auszubildende des 2. Lehrjahres ein vierzehntägiges Praktikum in sozialen Einrichtungen, wie Altenpflegeheimen, Behindertenwerkstätten, Krankenhäusern und Kindertagesstätten. Der Azubi-Alltag an der Maschine oder dem Schreibtisch wird dabei gegen eine Arbeit mit bedürftigen Menschen oder Kindern eingetauscht. Für die Auszubildenden ist dies eine Gelegenheit, andere Arbeits- und Lebenswelten kennenzulernen, hinter die Kulissen eines sozialen Berufes zu blicken, vor allem aber um tolerantes Denken und Handeln sowie Engagement zu entwickeln.

Auszubildener in einer Eisenhüttenstädter Kindertagestätte


Auszubildende unterstützen bei einem Sportfest einer Behinderteneinrichtung

Jugendtag „huette4u“
Am 1. September 1998 lud unser Unternehmen unter dem Motto „EKO 2002 – Ich bin dabei“ zum ersten Jugendtag ein. Das Motiv war damals, anstatt über die Jugend zu reden, wolle man mit der Jugend reden. An dieser Haltung hat sich bis heute nichts geändert. Während am ersten Jugendtag nur Auszubildende aus dem Berufsbildungszentrum und dem QualifizierungsCentrum der Wirtschaft teilnahmen, änderte sich 2008 das Format. Unter dem Motto „huette4u“ waren diesmal alle Jugendliche der Region eingeladen, positive Zukunftsvisionen und kreative Ideen für ihre Heimatregion zu entwickeln. 2018 fand der vierte Jugendtag statt. Über 120 Jugendliche entwickelten in sechs Arbeitskreisen mit Fachexperten und Entscheidungsträgern Ideen für eine attraktive Stadt. 

Jugendtag „huette4u“ 2018 in der Inselhalle Eisenhüttenstadt

Ein wichtiges Mittel zur Förderung der so genannten weichen Standortfaktoren ist das Sponsoring und die Spendentätigkeit unseres Unternehmens. Dabei werden vor allem Projekte und Veranstaltungen aus den Bereichen Jugend, Bildung, Kultur und Sport in Eisenhüttenstadt und der Region finanziell unterstützt. Auch hier liegt unser Augenmerk auf der Nachhaltigkeit. Jährlich wiederkehrende Feste und Veranstaltungen, die die Menschen in der Region als Teil ihres Jahresablaufs und Alltags betrachten, sind deshalb fest in unserem Sponsoringbudget verankert, wie das Stadtfest Eisenhüttenstadt oder die Oper Oder-Spree in Neuzelle.

Spendenaktivitäten

Projekte aus den Bereichen Spendenaufkommen 2020 (in €)
Soziales 13.500
Sport 30.000
Kultur 33.000
Bildung/Wissenschaft 28.500

 

Stadtfest Eisenhüttenstadt
Zum 50. Jubiläum von Werk und Stadt im Jahr 2000 war unser Unternehmen Mitinitiator des ersten Stadtfestes in Eisenhüttenstadt. Mittlerweile hat das Stadtfest einen festen Platz im Veranstaltungskalender nicht nur der Stadt, sondern weit darüber hinaus. Es ist ein kultureller Höhepunkt und Besuchermagnet für die ganze Region. Als Hauptsponsor sehen wir unsere Verantwortung in jedem Jahr darin, aktiv am Gelingen dieses kulturellen Höhepunktes in der Stadt mitzuwirken, nicht nur als Hauptsponsor sondern auch aktiv mit einem Ausstellungszelt in der Lindenallee, Werkrundfahrten für Jung und Alt, dem traditionellen Bürgergespräch mit unserer Geschäftsführung, einem Familienwettbewerb und einer STEELMASTER-CHALLENGE für Kinder und Jugendliche. 

Blick auf die Lindenallee mit dem Ausstellungszelt von ArcelorMittal

Nachwuchsarbeit Sportvereine
Die BSG Stahl Eisenhüttenstadt wurde 1950 als Betriebsportgemeinschaft des Eisenhüttenkombinates Ost (EKO) gegründet. Nach 1990 entstand daraus ein eigenständiger gemeinnütziger Verein. Heute ist der BSG Stahl Eisenhüttenstadt e.V. mit etwa 800 Mitgliedern, davon 350 Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren, der drittgrößte Sportverein im Landkreis Oder-Spree. Aufgrund der langjährigen gemeinsamen Geschichte hat ArcelorMittal Eisenhüttenstadt eine besondere Beziehung zu diesem Verein und unterstützt dessen ausgezeichnete Kinder- und Jugendarbeit.


ArcelorMittal Eisenhüttenstadt unterstützt auch die Nachwuchsfussballer des FC Eisenhüttenstadt, der seine Wurzeln auch in der EKO-Betriebssportgemeinschaft hat.