Es werde Licht: Neue LED-Beleuchtung für ArcelorMittal in Bremen und Eisenhüttenstadt

    Conled rüstet Stahlwerke aus – Einsparungen von Energie und CO2 erwartet

    Die ArcelorMittal-Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt werden in Zukunft flächendeckend mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet und dadurch deutlich Energie sowie CO2 einsparen. Außerdem wird durch eine optimale Beleuchtung die Qualität der Sehleistung verbessert und damit die Arbeitssicherheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten gesteigert. Beide Standorte unterzeichneten mit der Firma Conled Lichtcontracting GmbH aus Bremerhaven entsprechende Verträge.


    Insbesondere für Unternehmen im Dauer- und Dreischichtbetrieb mit hohen Energiekosten ist die Sanierung eine wichtige und lohnende Investition, die sich auch positiv auf die Umwelt auswirkt. Nach ersten Prognosen dürften sich die Einsparungen durch die Umstellung des gesamten Werkes in Bremen auf ca. 9000 Tonnen CO2 und 18 Millionen kWh Strom pro Jahr belaufen, für den Standort in Eisenhüttenstadt wurden Werte von 12.000 Tonnen CO2 und 24 Millionen kWh Strom pro Jahr errechnet.


    „Im Sinne der Dekarbonisierung und unserer Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen wir mehrere Ziele. Gute Beleuchtung ist auch eine Stellschraube, mit der wir für Ergonomie am Arbeitsplatz sorgen: Wir passen die Arbeitsbedingungen weiter an den Menschen an. Mit Conled haben wir einen Partner gefunden, der die Erfahrung und Expertise besitzt, unsere Werke mit zukunftsweisender Lichttechnik auszurüsten“, sagt Reiner Blaschek, CEO von ArcelorMittal Germany.


    „Der Betrieb eines Stahlwerks ist prädestiniert für die Umstellung auf eine LED-Beleuchtung. Die Beleuchtung ist praktisch nonstop in Betrieb, der Strombedarf mit dem bisherigen Licht entsprechend groß. Auf der Basis unserer Contractingverträge sind die Einsparungen höher als die monatlichen Kosten. Wirtschaftlich eine sehr sinnvolle Lösung, die zusätzlich umweltschonend ist“, sagt Conled-Geschäftsführer Jandirk H. Ebel.


    Die Umrüstungszeit für beide Werke wird auf drei bis vier Jahre geschätzt. Die Größe der beiden Standorte stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass die Lichtmontagen überwiegend während des Regelbetriebes durchgeführt werden. Conled garantiert nach der Installation bessere Lichtverhältnisse und übernimmt die regelmäßigen Wartungen. Das Ziel lautet, durch den Leuchtenaustausch und den Einsatz von Sensorik möglichst viel Energie zu sparen und gleichzeitig die Produktionsbereiche bestmöglich auszuleuchten. Conled setzt dabei auf ausgewählte LED-Leuchten renommierter europäischer Leuchtenhersteller. Die neu gestaltete Lichtsetzung soll gerade im Schichtbetrieb für eine bessere und sichere Arbeitsatmosphäre sorgen.

    Bild 1: Jandirk H. Ebel (links) von Conled und Reiner Blaschek von ArcelorMittal bei der Vertragsunterschrift.

    Bild 2: Steffen Lüdemann (Geschäftsführer Finishing, ArcelorMittal Eisenhüttenstadt), Rolf Berger (Lead User Energy Germany, ArcelorMittal Eisenhüttenstadt), Julius Ebel und Jandirk H. Ebel (Conled Lichtcontracting), Dr. Ralf-Peter Bösler (Geschäftsführer Primary, ArcelorMittal Eisenhüttenstadt) im Warmwalzwerk von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt.

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