Unsere Nachhaltigkeit

Verantwortung. Für eine nachhaltige Zukunft.

Als die UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 in Paris beschlossen hat, die globale Erwärmung auf maximal 2° C, möglichst 1,5° C, zu begrenzen, war dies ein wichtiges Signal für die gesamte Menschheit.

Denn nur wenn sich alle Länder mit hohem Kohlendioxidausstoß an diesem Projekt beteiligen, besteht die Möglichkeit auf eine erfolgreiche Senkung der weltweiten Emissionen. Auch wenn wir von fairen weltweiten Wettbewerbsbedingungen für die Industrie auf dem Feld der Klimapolitik noch weit entfernt sind, so ist sich ArcelorMittal seiner Verantwortung als größter Stahlhersteller der Welt bewusst.

Unser Stahl ist ein vielseitiger Werkstoff, der auch zu 100 Prozent recycelbar ist. Das macht ihn nicht nur effizient als Werkstoff, sondern auch nachhaltig für die Gesellschaft. Stahl ist untrennbar mit dem Konzept der Kreislaufwirtschaft verbunden, weil er recycelt, unendlich oft neu hergestellt und so in immer neuen Produkten genutzt werden kann.

Stahl ist allgegenwärtig – auch im Alltag. Auf den Seiten 34 und 35 zeigen wir in einigen ausgesuchten Beispielen, wie unsere Produkte zum Leben in der Gesellschaft beitragen. Von leichteren Autos, sicheren Häusern, stabilen Brücken und langlebigen Waschmaschinen bis hin zu effizienten Parkhäusern und modernen Windrädern. Forschung und Entwicklung sind wichtige Voraussetzung für Innovationen, die wir mit unseren Produkten leisten.

Wir arbeiten seit Jahren mit Erfolg daran, in allen Bereichen der Herstellung und Verwendung des Stahls Effizienzpotenziale aufzuspüren. Im vergangenen Jahr haben wir unser „Energize“-Programm weitergeführt. Damit werden CO2-äquivalente (CO2-eq) Emissionen reduziert, um die Kohlenstoffintensität der Stahlerzeugung zu senken – bis Ende 2016 soll die Energieintensität bei der Produktion von Stahl um 9 Prozent gesenkt werden.

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen spielt auch soziales Engagement eine wichtige Rolle bei ArcelorMittal. Neben unseren bisherigen Aktivitäten trug der hohe Flüchtlingsstrom 2015 dazu bei, dass weitere Aktionen umgesetzt und angedacht wurden. Der Einsatz für Akzeptanz und Toleranz steht dabei an erster Stelle. Das Qualifizierungszentrum der Wirtschaft, ein Tochterunternehmen von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt hat darüber hinaus ein eigenes Konzept entwickelt, mit dem Flüchtlinge vom Sprachund Integrationskurs bis hin zur Berufsorientierung und Ausbildung als Facharbeiter begleitet werden. In diesem Jahr ist geplant, zusätzliche Ausbildungsplätze (Duisburg) und Praktika (Bremen) für junge Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.