Engagement für Vielfalt und Toleranz

„Wir, die Geschäftsführung der EKO Stahl GmbH, wenden uns gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus in den Betrieben.“ Dieses Bekenntnis steht am Beginn eines Aufrufes vom Sommer 1998, mit der die heutige ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH öffentlich auf die Zunahme an rechtsextremistischen und fremdenfeindlichen Gewaltakten in der Gesellschaft reagierte. Es war an der Zeit, sich als Industrieunternehmen einzumischen und öffentlich Stellung zu beziehen. Bis heute hat sich daran nichts geändert.

Grundlage für unser Engagement bildet ein Handlungskonzept, dass auf folgenden Grundsätzen basiert:

- Mobilisierung der Gesellschaft, d. h. sich der Verantwortung als Wirtschaftsunternehmen und handelnder Partner im gesellschaftlichen Verbund stellen, selbst Initiativen ergreifen, Aktionen und Initiativen fördern, die die Werte des menschlichen Zusammenlebens vermitteln und zum Austausch der Kulturen beitragen.

- Ausgestaltung einer modernen und eigenständigen Unternehmenskultur, in der kein Platz ist für Intoleranz, Diskriminierung, Fremdenhass und Gewaltbereitschaft.

- Prävention als Grundprämisse auf diesem Gebiet, insbesondere in der Ausbildung und Erziehung unserer Jugend.

- Ächtung von Gewalt, d. h. ausgrenzen und bestrafen, wo es nicht anders geht, wo mit Gewalt gegen die Würde des Menschen verstoßen wird.

2004 verabschiedeten Geschäftsführung und Betriebsrat unseres Unternehmens eine Betriebsvereinbarung über Verhaltensgrundsätze und Arbeitsordnung. Der erste Teil behandelt die Grundsätze partnerschaftlichen Verhaltens. Darin wird jede Form von Diskriminierung am und außerhalb des Arbeitsplatzes verurteilt. In einer 2011 aktualisierten Fassung berücksichtigt die Arbeitsordnung die Regelungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes (AGG) sowie die Bestimmungen des Code of Conduct (Verhaltenskodex) und der Human Rights Policy (Leitlinien zu Menschenrechten) von ArcelorMittal.   

Im Mai 2007 unterzeichnete ArcelorMittal Eisenhüttenstadt die Charta der Vielfalt. Damit gehört unser Unternehmen zu einen der ersten Unterzeichner dieser Initiative. Anliegen der Charta ist es, in den Unternehmen Deutschlands ein von Vorurteilen freies Arbeitsumfeld sowie ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens zu schaffen. 


Als erstes Unternehmen Brandenburgs beteiligte sich ArcelorMittal Eisenhüttenstadt im Juni 2011 an der bundesweiten Aktion "Respekt! Kein Platz für Rassismus".